Das Fichtelgebirge

Das Fichtelgebirge - sagenhaft gut

Die ausgedehnten Fichtenwälder gaben dem  Mittelgebirge im Nordosten Bayerns ihren Namen. Als beinahe rundes, hufeisenförmiges Gebirge bietet das "Dach Frankens" mit dem Schneeberg (1.053 Meter) und dem Ochsenkopf (1.024 Meter) gleich zwei Mittelgebirgsgipfel oberhalb der 1.000er Marke und zählt mit zu den kältesten und den schneesichersten Regionen Deutschlands. Den Gipfel des Ochsenkopfes kennzeichnet weit ins Land hinaus die Spitze des 1957/1958 erbauten, 177 Meter hohen Fernsehsendeturmes. Die Krone des Berges aber ist der Asenturm, "erbaut in Opfersinn und Heimatliebe"  vom Fichtelgebirgsverein um 1922/1923. Zum Gipfel führen gutbeschilderte Wanderwege oder die zwei Seilschwebebahnen in Fleckl, einem Ortsteil der Gemeinde Warmensteinach, und Fröbershammer, einem Ortsteil der Gemeinde Bischofsgrün, die Sie in ca. 15 Minuten nach oben bringen. Von hier aus haben Sie bei schönem Wetter einen herrlich Blick auf die Region. Der Schneeberg ist mit 1.053 Metern der höchste Berg im Fichtelgebirge und im gesamten Frankenland. Auf seinem Gipfel steht ein ehemaliger Abhörturm aus den Zeiten des "kalten Krieges", der von weithin sichtbar ist.

Als weitere naturräumliche Besonderheit gilt die hier verlaufende Wasserscheide zwischen Nordsee und Schwarzem Meer. Im Fichtelgebirge entspringen 4 Flüsse, die in vier Himmelsrichtungen abfließen:
nach Norden die Saale (Sächsische Saale)
nach Osten die Eger und ihr Nebenfluss Röslau
nach Süden zwei Quellflüsse der Naab: zentral die Fichtelnaab, seitlich die Haidenaab
nach Westen der Weiße Main

bei Mehlmeisel
bei Mehlmeisel
Weißenstädter See
Weißenstädter See
am Haberstein
am Haberstein